Über uns

KLIMA KURKLINIK VELI LOŠINJ

Die Anfänge der Kurklinik Veli Lošinj werden schon vor 130 Jahren verzeichnet als im Sommer des Jahres 1885 der Erzherzog Karl Stefan von Habsburg, der Befehlshaber der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine, während seiner Kreuzfahrt auf der Adria Veli Lošinj als den am besten geeigneten Platz für seinen Urlaub wählte, wegen der Schönheit der Landschaft, der Vegetation und der außerordentlich günstigen Klimabedingungen. Er kaufte ein Anwesen und baute seine Sommer-/Winterresidenz, die Villa „Wartsee“ und direkt daneben errichtete er eine große Parkanlage, welche 1890 fertiggestellt wurde. 1886 begann er mit den Arbeiten im Hafen Rovenska, als der österreichische Erzherzog Maximilian von Habsburg, der jüngere Bruder des Kaisers Franz Josef I, der Admiral der österreichischen Marine und spätere Kaiser von Mexiko, den Grundstein für den Bau des Wellenbrechers legte. Von Rovenska bis zur Bucht Kriška wurde eine in etwa 3 km lange Küstenstraße angelegt.

 

Die Villa „Wartsee“ wurde im Jahre 1889 umfunktioniert in eine öffentliche Klima Kurklinik beziehungsweise in ein Krankenhaus für Kinderkrankheiten (für skrofulöse und schwächliche Kinder….). Drei Jahre später, im September 1892, auf Vorschlag von Dr. Conrad Clar, dem Pionier des Kurtourismus auf Lošinj und Dozenten der Balneologie in Graz und Dr. Leopold Schrötter, eines Professors auf der Medizinischen Fakultät Wien und Facharztes für Lungen- und Halskrankheiten, hat das österreichisch-ungarische Gesundheitsministerium Veli Lošinj offiziell  zur „Klima Heilkurklinik“  erklärt. Lovran wurde 1898 zur Klima Kurklinik erklärt, Opatija 1899 und Crikvenica 1906.

 

Seit dem Jahre 1893 hat die Kurklinikkommission des österreichisch-ungarischen Gesundheitsministeriums Daten über die Gesamtanzahl der Gäste auf Lošinj veröffentlicht, und diesen Daten zufolge gab es im Jahr 1899 1.566 Gäste, im Jahr 1913 8.427, und im Jahr 1914 5.816 Gäste.

 

Seit dem hat die Kurklinik einige Male sowohl den Besitzer als auch den Verwendungszweck geändert. Als medizinische Einrichtung, Kinderkrankenhaus und Kurklinik ist sie fortlaufend seit 1957  tätig, und während dieser Zeit hat sie sowohl bei uns als auch weltweit den Ruf einer Kurklinik spezialisiert für Behandlungen der Atemwege und Asthmabehandlungen sowie Behandlungen von Allergien und Schuppenflechten und physikalische Medizin und Rehabilitation erlangt.

 

Der Klassifizierung der Kurkliniken nach handelt es sich um eine Klima Kurklinik, da sie ihre Behandlungsprogramme auf den Vorzügen der natürlichen Bedingungen des Standorts basiert; das milde mediterrane Klima, welches sich durch die große Anzahl an Sonnenstunden während des ganzen Jahres auszeichnet, das überaus saubere Meer und die Luft sowie die ausgedehnten Kiefernwälder und die mediterrane Vegetation auf dem Standort der Kurklinik und in der Umgebung.

 

PARK-WALD POD JAVORI

Der Wald Pod Javori erstreckt sich über die Hänge des Berges Kalvarija, von der bestehenden Straße und der Kapelle des Heiligen Johannes bis zur Straße nach Veli Lošinj und dem Gebiet der Kurklinik.

 

Hier hat der Erzherzog Karl Stefan von Habsburg neben seiner Sommerresidenz eine große Parkanlage angelegt, welche von Gartenbauexperten aus Wien projektiert wurde. Innerhalb der als Landschaft konzipierten Parkanlage wurden damals um die 200 Arten verschiedener Kiefernholzpflanzen  und exotische Pflanzen angepflanzt, Wanderwege wurden angelegt sowie eine Mauer zur Einzäunung des Parks und ein Bewässerungssystem welches ein schnelles Gedeihen des Gewächses sicherte. Das System bestand aus einem Wasserspeicher, welcher auf der höchsten Kote gebaut wurde und mit Pumpen aus einem Brunnen gefüllt wurde (erbaut 1763) der sich am Fuße der Parkanlage befand und in dem auf 15 m Tiefe eine unerschöpfliche Quelle lag, und einem System durch welches das Wasser der Gravitation folgend in jeden Teil der Parkanlage gelang.

 

Von der ursprünglichen Parkanlage aus dem 19. Jahrhundert sind Spuren erhalten geblieben, in denen sich der hohe ästhetische Wert der Parkkomposition widerspiegelt; Teile der Gehwege, der Mauer zur Einzäunung des Parks und des Parkgewächses sowie der Wasserspeicher der nicht mehr funktionsfähig ist.

 

Der Park wurde außerhalb des engeren Gebiets der Kurklinik nicht instandgehalten und die Pflanzenressoursen bestehen hauptsächlich aus autochthonen Pflanzen und Aleppo-Kiefern.

 

POSITION IM RAUM

Die Kurklinik Veli Lošinj befindet sich auf der Insel Lošinj in der Ortschaft Veli Lošinj mit etwa 900 Einwohnern welche die Funktion des lokalen Entwicklungszentrums hat. Verwaltungstechnisch ist sie ein Teil der Stadt Mali Lošinj und der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar.

 

Die Kurklinik befindet sich am westlichen Rand der Ortschaft Veli Lošinj und Richtung Südwesten liegt das Gebiet des Park-Waldes Pod Javori. Es gibt eine ausgezeichnete Anbindung an die Landstraße, die Hauptverkehrsstraße, welche sich durch die gesamte Insel hindurch zieht und von den Fähranlegeplätzen nach Veli Lošinj führt.

 

Die Entfernung der Kurklinik vom Zentrum der Ortschaft Veli Lošinj beträgt etwa 450 Meter und vom Zentrum der Ortschaft Mali Lošinj etwa 4200 Meter.

 

VERKEHRSANBINDUNGEN

Die Ortschaft Veli Lošinj, und somit auch die Kurklinik, verfügt über folgende Verkehrsverbindungen:

  • Landstraße zu den Fähranlegeplätzen Porozina und Merag und weiter durch Istrien, beziehungsweise über die Insel Krk zum Festland und Zentrum der Gespanschaft, Rijeka und den anderen Gebieten Kroatiens,
  • aus dem Hafen Mali Lošinj mit der Schnellbootlinie Rijeka – Mali Lošinj und der Sommerlinie Pula-Mali Lošinj-Zadar und
  • Fluglinie vom internationalen Flughafen Mali Lošinj mit etwa 107 km Entfernung und vom internationalen Flughafen Mali Lošinj welcher derzeit nur kleine Flugzeuge mit bis zu 45 Passagieren und Sportflugzeuge abfertigen kann und die Möglichkeit von Taxi-Flügen bietet. Zu den benachbarten Flughäfen gelangen Sie mit dem organisierten Taxidienst.                 

 

Die bestehende Verkehrsverbindung wird verbessert werden durch den bevorstehenden Ausbau des Flughafens Mali Lošinj, um Flugzeuge mit bis zu 70 Passagieren abfertigen zu können und, langfristig, durch den Bau des Hafens Mrtvaska (alternativ Sv. Martin – Mali Lošinj) zum Anlegen der Schiffe der Schnelllinie auf der Fahrstrecke Rijeka – Dubrovnik, wodurch man ebenfalls auch eine Verbindung mit den benachbarten Inseln Rab und Pag herstellen wird.

 

RÄUMLICHE UMGEBUNG

Das Gebiet der Stadt Mali Lošinj entwickelt sich seit 120 Jahren als ein Reiseziel gerade aufgrund des Gesundheitstourismus und des Kurtourismus.

 

Es zeichnet sich durch seine außerordentlichen natürlichen Ressourcen aus – die Inseln  des Lošinj Archipels, die landwirtschaftlichen Nutzflächen, die einladenden Landschaften, das sanfte Klima, das saubere Meer und die Umgebung, die verschiedenartige mediterrane Vegetation, die Park-Wälder, die zoologischen Reservate und die Naturdenkmäler.

 

Das kulturhistorische Erbe ist der zweite große Schatz dieses Gebietes, es datiert aus der Vorgeschichte und zieht sich kontinuierlich durch alle historischen Epochen hindurch; die historischen Einheiten Osor und Mali und Veli Lošinj heben sich hervor, sowie zahlreiche Sakralobjekte, Burgruinen, Hirtenwohnsitze, touristische Villen aus dem Ende des 19. und Anfang des 20 Jahrhunderts usw.

 

Der Standort der Kurklinik in der Ortschaft Veli Lošinj, in der Nähe der Zentralortschaft Mali Lošinj und innerhalb des Mali Lošinj Archipels als eines hochpositionierten Reiseziels auf der „Insel der Vitalität“ sichert unzählige Vorteile, von denen für das Funktionieren der Kurklinik  besonders wichtig sind:

  • das milde Klima mit einer Badesaison die von Mai bis Oktober dauert,
  • große Gebiete unter Kiefernwäldern und autochthoner Vegetation,
  • Naturschönheiten, die Kostbarkeit und Einzigartigkeit des Mali Lošinj Archipels, und insbesondere die 250 km Wanderwege und Radrouten, das Kontaktgebiet der Kulturlandschaft am Fuße des Berges Sv. Ivan bis Sv. Nikola,    
  • die erhaltene Landschaft, vor allem die Qualität der Luft und des Meeres am Küstenstrich,
  • die bestehenden angelegten Strände in der unmittelbaren Umgebung, die Entfernung der Kurklinik vom Meer beträgt in etwa 850 m vom Strand Punta und ebensoweit ist sie vom Strand Rovenska entfernt sowie 1.620 m vom Strand Javorna,
  • die bestehenden touristischen Unterkunftsmöglichkeiten, das gastronomische Angebot und das Sport- und Freizeitangebot, Wellness und Bademöglichkeiten in der Umgebung, insbesondere in den Hotels Punta in Veli Lošinj und den Hotels auf Čikat und Sunčana Uvala in Mali Lošinj,
  • kulturhistorische Denkmäler und Kulturveranstaltungen auf der Inselgruppe, 
  • Veli und Mali Lošinj und andere historische Ortschaften auf der Inselgruppe mit ihren räumlichen Besonderheiten und zentralen Veranstaltungen welche öffentliche kulturelle, religiöse, dienstleistungs- und andere Inhalte miteinbeziehen,
  • landwirtschaftliche Tätigkeit welche innerhalb des Mali Lošinj Archipels auf die Herstellung von gesunder, organischer, ökologisch hergestellter Nahrungsmittel ausgerichtet ist, welche größtenteils in der Gastronomie der Inseln verarbeitet werden, sowie auf den Fischfang und die Züchtung von Schaltieren, ebenfalls als einer Quelle gesunder Nahrungsmittel.

 

In der Kurklinik Veli Lošinj verbindet eine große Anzahl der in- und ausländischen Gäste das Angenehme mit dem Nützlichen und nutzt neben den Wohltaten des Mikroklimas, der Sonne und des Meeres auch die Dienstleistungen der medizinischen Rehabilitation unter der Aufsicht von Fachärzten für physikalische Medizin und Rehabilitation und Fachärzten für Dermatologie und Venerologie.

 

Zurzeit ist die Kurklinik eine Behandlungseinrichtung dessen Gründer und Eigentümer die Gespanschaft Primorje-Gorski kotar ist. Die Kurklinik ist der rechtliche Nachfolger des Kinderkrankenhauses für Allergiekrankheiten mit einer Krankenstation für Erwachsene, welches bis 1994 eröffnet war. Seit 2005 hat die Kurklinik einen Vertrag mit der kroatischen Anstalt für Krankenversicherung (HZZO) für die Krankenhaubehandlung von Kindern mit Asthma und Erwachsenen mit Schuppenflechte-Arthritis. Ununterbrochen wird in die Anschaffung neuer medizinischer Geräte  und in die Verbesserung der Qualität der Unterkünfte investiert.

 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der natürlichen heilenden Faktoren in der Kurklinik Veli Lošinj beruhend auf wissenschaftlichen Studien.

 

KLIMA

Das Klima ist ein sehr wichtiger Meeresheilfaktor. Die günstigen Klimabedingungen (Temperatur, atmosphärischer Druck und die Luftfeuchtigkeit sowie das Windregime) üben eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper aus. Aufgrund der  meteorologischen Beobachtungen der Wetterstation (Klima) Veli Lošinj (f=44°49’N, l=14°31’E, Hs=50 m) in den Jahren 1981-1991 wurde der Klima-Bioklima Überblick der Kurklinik Veli Lošinj erstellt.

 

Die durchschnittliche jährliche Lufttemperatur beträgt 14.4 °C, im kältesten Monat Februar 6.3 °C und im wärmsten Juli 24.0 °C. Der jährliche durchschnittliche Luftdruck beträgt 1009.9 hPa und bewegt sich im Bereich von  1007.3 hPa im April bis 1012.4 hPa im Januar.

 

Die durchschnittliche jährliche relative Feuchtigkeit beträgt 80% im Bereich zwischen 71% im Juli bis 84% im Oktober und Dezember.  Im Jahr gibt es 78 Tage mit Niederschlägen ³ 1mm. Die gesamte jährliche Niederschlagsmenge beträgt 912 mm, mit den größten Mengen im Oktober (118 mm) und im November (121 mm).

 

Die am meisten verbreiteten Winde sind der nord-nordost (NNE), süd (S)  und west-südwest (WSW) Maestral. Ruhephasen ohne Wind gibt es 40% im Herbst in den Morgen- und Abendstunden, 50% im Sommer und 35% im Winter. In 65-70% der Fälle überwiegen schwache Winde (Stärke 1-3 auf der Beaufort-Skala) Bora und Jugo und im Sommer nachmittags Maestral. Mäßige Winde (Stärke 4-5 auf der Beaufort-Skala) kommen in 10% der Tage im Winter und im Frühling vor. Starke Winde (Stärke 6-7 auf der Beaufort-Skala) sind am Häufigsten im Winter in 2% der Tage. Der Orkanwind mit Stärke 8 auf der Beaufort-Skala wurde hauptsächlich im Winter vermerkt in einer wenigen Anzahl von Jahren.

 

Aufgrund der Lufttemperatur, der Windgeschwindigkeit und der Luftfeuchtigkeit wurde der biometeorologische Indikator (TWH) berechnet welcher für die Wärmeempfindung des Menschen wichtig ist. Der Indikator, berechnet für 7, 14 und 21 Uhr, das ganze Jahr hindurch in Veli Lošinj (Ivanišević G., Pleško N., 1997) zeigt wie folgt an:     

Kalt ist es den ganzen Tag in der zweiten Zehntagesperiode im Februar, morgens und abends im Januar, Februar und der ersten Zehntagesperiode in März sowie in der ersten und dritten Zehntagesperiode im Dezember, nachmittags in der ersten Zehntagesperiode im April.

 

Frisch ist es den ganzen Tag in der zweiten und dritten Zehntagesperiode im März, in der zweiten Zehntagesperiode im April, November und in der zweiten Zehntagesperiode im Dezember, nachmittags im Januar, November und Dezember, in der ersten und dritten Zehntagesperiode im Februar und in der ersten Zehntagesperiode im März sowie in der dritten Zehntagesperiode im Dezember, morgens und abends in der ersten und dritten Zehntagesperiode im April und in der dritten Zehntagesperiode im Oktober.

 

Angenehm ist es den ganzen Tag in der ersten und zweiten Zehntagesperiode im Mai und Oktober, morgens und abends in der dritten Zehntagesperiode im Mai, in der ersten und zweiten Zehntagesperiode im Juni, September sowie in der ersten und zweiten Zehntagesperiode im Oktober, nachmittags in der zweiten  Zehntagesperiode im Mai und in der dritten Zehntagesperiode im Oktober.

 

Warm ist es nachmittags in der dritten Zehntagesperiode im Mai und Oktober, in der ersten und zweiten Zehntagesperiode im Juni, morgens und abends ab der dritten Zehntagesperiode im Juni bis zur dritten Zehntagesperiode im August.

 

Heiß sind Nachmittage ab der dritten Zehntagesperiode im Juni bis zur zweiten Zehntagesperiode im September.

 

Sehr heiß ist es in der dritten Zehntagesperiode im Juli und in der zweiten Zehntagesperiode im August.

 

LUFT

Die Luft ist ein sehr wichtiger Meeresheilfaktor. Von der Sauberkeit der Luft hängt die Zweckmäßigkeit der Ortschaft für den Gesundheits- und Kurtourismus ab. In Veli Lošinj wurden im Zeitraum vom 1. Mai 1986 bis zum 20. April 1992 Konzentrationen von SO2  und Rauch sowie von Sediment gemessen, welche in der Tabelle 1 angegeben sind.

 

Basierend auf den Daten welche durch eine sechsjährige Forschung der Luftqualität in Veli Lošinj erhalten wurden, kann man folgende Schlüsse ziehen:

 
1.   Die Luft von Veli Lošinj ist wenig belastet mit den erforschten Bestandteilen: Schwefeldioxid, Rauch und Sediment. 

2.   Die täglichen Messungen der Konzentration von Schwefeldioxid und Rauch weisen darauf hin, dass die Luft sauber ist und die Kriterien erfüllt, welche notwendig sind für die Luftqualität der Erholungsgebiete, der touristischen und besonders geschützten Gebiete. 

3.  Die Luftqualität erfüllt die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und ein ununterbrochenes Ausgesetztsein kann keine nachteiligen Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt haben.

4.   Die errechneten Durchschnittswerte sind innerhalb der Werte welche man in den ländlichen Gebieten Europas erhält.

5.  Die durchschnittlichen jährlichen Mengen von Sediment sind niedrig und unter den Grenzwerten der Luftverschmutzung.  

 

DIE QUALITÄT DER HEILFAKTOREN IN LOŠINJ

Eine angenehme Temperatur des Meeres, die Durchsichtigkeit des Wassers und das Nichtvorhandensein von schädlichen Komponenten sind die Basis der günstigen Wirkung des Meerwassers auf den menschlichen Körper. Die Temperatur des Meeres (Pleško 1997a) und die Untersuchungsorte der hygienischen Qualität sind in den Tabellen 3 und 4 angegeben.

 

Die streng dosierte Sonneneinstrahlung, infrarote (IR) und ultraviolette (UV) Strahlen, beeinflussen den Wachstum und die Entwicklung der Kinder und die Erholung und Rekreation der Erwachsenen positiv. Die Länge des Scheinens der Sonne wurde in der Wetterstation Veli Lošinj gemessen (Pleško N. 1997a). Die erhaltenen Daten sind in der Tabelle 5 angegeben.

 

Die empirisch ermittelten Werte der Nutzung der Meeresheilfaktoren in Veli Lošinj – wir empfehlen Ihre Nutzung in der kroatischen Medizin, im Kur- und Gesundheitstourismus.

 

Wegen der sehr günstigen Auswirkung des Klimas von Lošinj auf die Atemwege, wurde in der Einrichtung eine Untersuchung bei 1058 Patienten durchgeführt, welche gemäß der einschlägigen wissenschaftlichen Methode bearbeitet wurden.

 

Die Resultate welche über den Erfolg der Behandlung  erhalten wurden, je nach Gruppe, zeigen eine sehr hohe Erfolgsquote und diese beträgt von 71,36% bis 89,07% und wenn man alle bisherigen Analysen und deren Resultate summiert, beobachtet kann man schlussfolgern:

  • der Erfolg der Wellentherapie bei Kindern mit bronchopulmonalen Erkrankungen ist zufriedenstellend hoch
  • es gibt keine wesentlichen Unterschiede im Erfolg der Behandlung zwischen Patienten mit Asthma beziehungsweise Bronchitis, und auch nicht zwischen den Jungen und den Mädchen
  • die Erfolgsquote ist in etwa die selbe bei jüngeren und älteren Kindern
  • die Erfolgsquote ist wesentlich höher bei den leichteren Erkrankungsfällen
  • die Wiederholung der Behandlung kann eine positive Auswirkung auf den Erfolg haben

 

Tabelle 1: Zusammengefasste Daten der Konzentration von SO2, Rauch und Sediment gemessen vom 1. Mai 1986 bis dem 30. April 1992

 

(= nummer der Messungen; = durchschnittliche jährliche Konzentration; Cm = höchste 24-stundige Konzentration während des Jahres; C95 = Konzentration von der 95% der gemessenen Werte niedriger sind; = durchschnittliche jährliche Menge des Sediments;   Xm = höchste monatliche Menge des gesamten Sediments)

 

ZUSAMMENGEFASSTE DATEN DER KONZENTRATION VON SO2, RAUCH UND SEDIMENT

Jahr

SO2

(mg/m3)

Rauch

(mg/m3)

Sediment

(mg/m3 dan)

 

N

C

Cm

C95

N

C

Cm

C95

N

X

Xm

1986/87

361

15

74

42

363

6

39

16

11

182

328

1987/88

350

16

193

52

361

4

31

10

9

102

149

1988/89

331

18

77

42

336

4

20

10

8

104

236

1989/90

362

36

311

100

363

6

28

14

10

107

193

1990/91

363

20

49

36

363

3

21

8

12

146

271

1991/92

360

12

42

26

366

3

22

8

11

140

355

Quelle: Forschung 1992

 

 

Für den Vergleich der erhaltenen Werte der Luftverschmutzung sind Grenzwerte festgelegt, welche in der Tabelle 2 angegeben sind:

 

a) langzeitiger Grenzwert der Luftverschmutzung ist der Indikator der erlaubten langzeitigen durchschnittlichen Konzentrationen der Verschmutzung im Zeitraum von einem Jahr, beziehungswese der Ausmaß des gesamten Ausgesetztseins der Rezeptoren.

 

b) kurzzeitiger Grenzwert der Luftverschmutzung ist der Indikator der erlaubten hohen Konzentrationen der Verschmutzung welche während 95% der Zeit des Zeitraums von einem Jahr nicht überschritten werden darf, was der Ausmaß des gesamten Ausgesetztseins der Rezeptoren ist.

 

Tabelle 2: Grenzwerte der Luftverschmutzung in der Kurklinik Veli Lošinj

GRENZWERTE DER LUFTVERSCHMUTZUNG IN DER KURKLINIK VELI LOŠINJ

SO2 (mg/m3)

Rauch (mg/m3)

Sediment (mg/m3 dan)

C

Cm

C95

C

Cm

C95

X

Xm

Erwünschte Grenzwerte der Luftverschmutzung (für Menschen, 1991.)

 

 

50

125

 

50

125

 

 

 

Erwünschte Grenzwerte der Luftverschmutzung (für Gewächs, 1991.)

 

 

30

100

 

 

 

 

 

 

Grenzwerte der Luftverschmutzung (1991.)

110

 

300

60

 

160

450

800

Strenge Grenzwerte der Luftverschmutzung

60

 

150

40

 

90

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamte Grenzwerte der Luftverschmutzung

 

 

 

 

 

 

350

65

C

Cm

C95

C

Cm

C95

X

Xm

Quelle: Forschung 1992.

 

Tabelle 3. Temperatur (T) des Meeres (Mali Lošinj 1981 – 1994)

TEMPERATUR DES MEERES

Monat

T des Meeres °C

Monat

T des Meeres  °C

Januar

12.3

Juli

23.2

Februar

11.8

August

23.6

März

12.1

September

21.6

April

14.0

Oktober

19.2

Mai

16.6

November

16.3

Juni

20.5

Dezember

13.9

Durchschnittliche jährliche T des Meeres

17.0

 

Tabelle 4: Untersuchung der hygienischen Qualität des Meeres der Insel Lošinj

UNTERSUCHUNG DER HYGIENISCHEN QUALITÄT DES MEERES DER INSEL LOŠINJ

Stationen der Untersuchungen

Anzahl der Untersuchungen

 

1995.

1996.

1997.

Veli Lošinj – Strand nördlich des Hotels Punat

3

6 (5)

5

Vor dem Kinderkrankenhaus

3

6 (5)

5

Quelle: Forschung 1995, 1996, 1997.